Worauf sollte man beim Elektroschocker kaufen achten?

Elektroschocker-Kaufberatung

Möchte man sich einen Elektroschocker zu legen, muss man auf ein paar Dinge schauen. Ansonsten herrscht hier absolute Gefahr einen Fehlkauf zu tätigen. Und wer möchte schon sein teuer verdientes Geld für ein minderwertiges oder im Ernstfall unpraktisches Gerät ausgeben? Keiner. Daher lohnt sich das Lesen dieser Kaufberatung wirklich.

Die wichtigsten Features auf einen Blick:
Du hast keine Lust den ganzen Artikel zu lesen? Das haben wir uns schon gedacht und daher alles zusammen gefasst:

  • PTB-Prüfzeichen
  • mindestens 100.000 Volt Leistung
  • Handschlaufe samt Sicherungspin
  • Gürtelclip oder Holster
  • gute Modelle kosten zwischen 45 und 70 €

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Worauf kommt es bei der Ausstattung an?

Das wohl wichtigste Feature ist das trapezförmige Prüfzeichen der PTB. Manch ein E-Schocker verfügt nämlich nicht über diese wichtige Zertifizierung. Daher werden solche Modelle als Viehtreiber verkauft.

Wie der Name schon verrät, werden diese ausschließlich zur Verwendung in der Nutztierhaltung gemäß den gültigen Tierschutzgesetzgebungen eingesetzt. Zur Selbstverteidigung eigenen sie sich in der Regel nicht. Wir raten vom Kauf ab. Trotzdem haben wir den Kerbl HandyShock einem Test unterzogen.

Dicht gefolgt wird es von der Leistung. Gute Geräte beginnen bei etwa 100.000 Volt. Wir empfehlen allerdings eine Spannung von 500.000 Volt, damit bereits ein kurzes Schocken zur Flucht ausreicht.

Zudem sollte die derzeit zugelassene Höchstdauer von 10 Sekunden bei einem Abwehrversuch ausgereizt werden können. Gerade günstige Geräte schaffen oft nur 3 bis 5 Sekunden. Und das kann im schlimmsten Fall darüber entscheiden, ob man unverletzt aus einer brenzligen Lage heraus kommt.

Eigenschutz muss ein:

Elektroschocker werden oft durch schwächere Personen erworben. Damit ein Angreifer einem die Waffe nicht einfach entreißt und gegen einen einsetzt, verfügen gute Modelle über einen Sicherheitspin an der Handschlaufe.

Sobald der Sicherheitsstift aus dem Gerät gezogen wird, was bei einem gewaltsamen Versuch immer der Fall ist, schaltet sich der Schocker sofort aus. Damit lässt er sich maximal noch als Schlagwaffe einsetzen. Geschockt werden kann man aber nicht mehr.

Das Handling ist entscheidend:

Um ein gute Handhabung zu ermöglichen, verfügen von uns empfohlene Modelle über eine geriffelte Grifffläche. So rutscht einem der Schocker nicht versehentlich aus der Hand. Ein wichtiges und völlig unterschätztes Ausstattungsmerkmal.

Die meisten Elektroschocker verfügen über einen ansteckbaren Gürtelclip. Meist ist dieser aus Plastik gefertigt. Dadurch kann er schnell abreißen. Aus diesem Grund empfehlen wir Metall-Clips.

Wer seinen Schocker häufig am Gürtel tragen möchte, wird vom Gürtelclip nicht überzeugt sein. Das Ganze ist dafür einfach zu unbequem. Stattdessen sollte man einen Blick auf die verfügbaren Holster werfen.

Kleiner Zubehör-Tipp:
Ein Elektroschocker sollte nicht in der Jacken- oder Handtasche transportiert werden. Bei Bedarf kommt man so nämlich nur schlecht an sein Verteidigungsgadget. Besonders empfehlenswert sind daher Holster für den Fußknöchel oder auch Gürtel.

Diese ermöglichen das schnelle Ziehen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer offenen Konstruktion. Außerdem kann man den Stromschocker in verschiedenen Positionen arretieren, was das Ziehen noch einfacher gestaltet.

Zudem kümmern sich die Holster noch um den Eigenschutz. Oft durch eine Abzugssicherung, manchmal auch durch ein Abdecken der Kontakte. So kann man sich nicht aus Versehen selbst schocken. Außerdem wird so auch die Batterie geschont.

Hergestellt werden die Holster meist aus Nylon oder auch Kunststoff. Wer etwas mehr Geld investieren möchte, bekommt auch ein Modell aus Leder. Wir bevorzugen reine Kunststoffholster. Allerdings ist das Geschmackssache.

Wie viel Geld kostet ein guter E-Schocker?

Zuverlässige und gut ausgestattete Produkte bekommt man bereits für ca. 50 bis 70 Euro. Günstiger geht es zwar teilweise auch, dann muss man aber große Abstriche bei der Qualität und den Features machen.

Da man sich mit einem Elektroschocker gegen Angriffe schützen möchte und damit im Ernstfall sein Leib und Leben verteidigt, sollte man hier nicht auf den letzten Euro schauen. Die eigene Gesundheit sollte einem schon etwas Geld Wert sein.

Wie kann man die Qualität bewerten?

Zu guter Letzt sollte man noch einen Blick auf die Kundenbewertungen und Testberichte im Internet werfen. Schließlich bringt die beste Ausstattung nichts, wenn die Qualität mehr als schlecht ist.

Oft bekommt man einen guten Überblick, wenn man gezielt nach schlechten Bewertungen sucht. Nicht selten tun sich hier wahre Wunder auf. Sei es im positiven als auch negativen Sinne.

Daher empfiehlt sich das Studieren von Kundenbewertungen, Testberichten und auch Erfahrungsberichten in Foren ungemein. Man bekommt hier außerdem noch einen guten Überblick über das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses sollte ja auch stimmen.

Wo sollte man seinen Elektroschocker kaufen?

Die Auswahl an Händlern ist ziemlich groß. Da wären Outdoor-Shops und Waffenläden, die es in jeder größeren Stadt gibt. Dort bekommt man eine gute Beratung. Dafür ist die Produktauswahl sehr klein. Allerdings kann man seinen Elektroschocker noch am selben Tag in der Hand halten.

Wer hingegen auf der Suche nach dem besten Preis, der größten Auswahl oder der bequemsten Kauf-Methode ist, sollte sich die zahlreichen Online-Shops in der Nähe anschauen. Auch beim Versandgiganten Amazon sowie bei der Auktionsplattform Ebay lohnt sich ein Blick.

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Über Fabian Wüst 13 Artikel
Er gibt Selbstverteidigungsseminare, ist Berufswaffenträger und obendrein faszinieren ihn Elektroschocker seit zig Jahren. Daher schreibt er hier nicht nur mit vollem Elan die ganzen Artikel, sondern betreibt auch diese kleine Webseite. Sein Ziel ist es, dass du hier den zu dir und deinen Bedürfnissen passenden E-Schocker findest.