Kann man sich auf den Ernstfall wirklich vorbereiten?

Selbstverteidigung sinnvoll

Manch einer behauptet, dass das Besuchen von Selbstverteidigungskursen verschwendete Zeit ist, da man sich auf eine echte Notlage niemals vorbereiten kann. Ist an dieser Aussage etwas Wahres dran, stimmt sie vielleicht sogar völlig oder ist das Gegenteil der Fall? In diesem Artikel erfährst du es!

Die Realität kann man nicht zu 100 % simulieren:

Hierbei handelt es sich wohl um die am häufigsten gebrauchte Floskel. Allerdings können wir dieser Aussage so gar nichts abgewinnen. Gute Kurse bzw. Trainings sind nämlich sehr nah an der Realität dran.

Klar ist natürlich, dass man nicht alle Gefühlslagen, mögliche Situationen und jede nur erdenkliche Waffe durch exerzieren kann. Das braucht es aber auch nicht.

Empfehlenswerte Selbstverteidigungskurse schulen Reflexe und einfache, aber trotzdem hocheffiziente Techniken. Zudem entwickelt man ein Gespür für Deeskalationsmethoden und auch im Bereich der Selbstbehauptung wird man besser.

Viele gefährliche Situationen wie sie häufig vorkommen, kann man anhand dieser Trainings erfolgreich meistern. Auch Unvorhergesehenes oder heimtückische Messerattacken lassen sich mithilfe des Erlernten gekonnt meistern. Oft kann man Verletzungen verhindern oder zumindest schwere Verwundungen unmöglich machen.

Selbstverteidigungsseminare sind also keine Zeitverschwendung. Sie bereiten einen sehr wohl auf eine echte Notlage vor. Nur alles kann man wirklich nicht simulieren. Selbst mit Übungswaffen hat man noch immer keine „echte Angst“. Dazu kommen wir aber nun.

Die Psyche lässt sich nur bis zum Punkt X trainieren:

Das Problem an der Sache ist die menschliche Psyche. Man kann noch so viele Trainingseinheiten absolviert haben und noch so selbstsicher Techniken durchführen, wenn man bei einem echten Angriff kalte Füße bekommt.

Selbst Profis wie Polizisten oder Soldaten können im Ernstfall grobe Schnitzer machen. Schuld daran, ist meist die Seele. Viele Opfer haben im Moment des Angriffs, das Gefühl gelähmt zu sein. Manch einer vergisst auch alles, was er zuvor noch bestens konnte. Und genau hier liegt der Hase begraben.

Der Ernstfall lässt sich gut nachstellen. Die Techniken kann man trainieren. Auch die Psyche lässt sich bis zu einem gewissen Punkt schulen. Allerdings schlägt der Puls in einer echten Notsituation viel höher, schließlich könnte man sich wirklich verletzen. Da passiert es recht häufig, dass man wie angewurzelt stehen bleibt oder Techniken nicht funktionieren wollen.

Ausschließen kann man das nie. Regelmäßiges Training reduziert, aber die Wahrscheinlichkeit für ein solches Verhalten enorm. Schließlich trainiert man nicht nur die körperlichen Aspekte, sondern auch die Psyche an sich.

Unser Fazit:

Definitiv ist es möglich, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Und das bringt auch viele Vorteile mit sich. Man fühlt sich auf künftige Angriffe vorbereitet und geht ohne negative Gedanken aus dem Haus.

Außerdem kann man viele brenzlige Lagen erfolgreich bewältigen. Und sollte es doch mal zum Fall X kommen, braucht man sich später nicht vorwerfen, dass man nichts im Vorfeld unternommen hat.

Kleiner Tipp:
Wer sich in einer Notlage erfolgreich verteidigen möchte und das auch, wenn klares denken schwerfällt, sollte sich zusätzlich noch bewaffnen. Hier kommt der Elektroschocker ins Spiel.

Mit ihm kann man drohen, sich ohne große Techniken verteidigen und man fühlt sich gleich noch sicherer. Daher sind auch Profis immer bewaffnet unterwegs. Zudem wird ein Stromschocker viele Angreifer in die Flucht schlagen.

Über Fabian Wüst 13 Artikel
Er gibt Selbstverteidigungsseminare, ist Berufswaffenträger und obendrein faszinieren ihn Elektroschocker seit zig Jahren. Daher schreibt er hier nicht nur mit vollem Elan die ganzen Artikel, sondern betreibt auch diese kleine Webseite. Sein Ziel ist es, dass du hier den zu dir und deinen Bedürfnissen passenden E-Schocker findest.