Elektroschocker FAQ: Finde die Antworten auf die wichtigsten Fragen!

Elektroschocker-großes-FAQ

Bevor man sich einen Stromschocker ruhigen Gewissens kaufen kann, muss man erstmal alle wichtigen Punkte durch gehen. Aus diesem Grund und da es eine ganze Menge Fragen rund um dieses Thema gibt, haben wir dieses kleine Elektroschocker-FAQ ins Leben gerufen.

So findest du in Windeseile die Antwort auf jede nur erdenkliche Frage. Egal ob es um Taser, E-Schocker oder deren Anwendungsmöglichkeiten geht. Dieser Beitrag wird dir weiter helfen.

Die am häufigsten gestellten Fragen:

Ist ein Elektroschocker erlaubt?

Prinzipiell ja. Er sollte aber über ein PTB-Prüfzeichen im Trapez verfügen. Das BKA hat dort weiterführende Informationen rund um dieses Siegel und das Führen veröffentlicht.

Kann man Elektroschocker legal kaufen?

Ja, das ist möglich. Zum Kauf eines Elektroschockers musst du zum Beispiel mindestens 18 Jahre alt sein. Zudem sollte das Gerät über ein PTB-Prüfzeichen verfügen. Das war es im Großen und Ganzen auch schon. Mehr Informationen rund um die gesetzliche Lage bekommst du hier.

Sind Taser erlaubt?

Nein, sie sind verboten. Sie fallen nämlich unter das Verbot von Distanz-Elektroimpulsgeräten. Eingesetzt werden sie nur von speziellen Einheiten der Polizei.

Weitere wichtige Fragen:

Natürlich gibt es noch viel mehr Sachen, die einem rund um dieses spannende Thema interessieren. Im Folgenden findest du weitere wichtige Fragen samt Antworten:

Welche Produktfeatures braucht man?
Du solltest zuerst darauf achten, dass der Schocker deiner Wahl über ein PTB-Prüfzeichen verfügt. Des Weiteren sollte er mit mindestens 100.000 Volt Leistung ausgestattet sein. Sinnvoll wäre noch eine Handschlaufe samt Sicherungspin sowie ein Gürtelclip oder alternativ ein Holster.
Gibt es sinnvolles Zubehör?
Ja, das existiert. Anstelle der mitgelieferten Gürtel-Clips, sollte man sich lieber ein ordentliches Holster aus Kunststoff oder Nylon kaufen. Einerseits, weil sich die Waffe so bequemer führen lässt und andererseits, weil sie so auch blitzschnell im Ernstfall eingesetzt werden kann.
Welche Batterien braucht man für einen Elektroschocker?
Fast alle am Markt verfügbaren Geräte greifen auf normale 9V Blöcke zurück. Manch ein Modell benötigt sogar ganze 2 davon. Am besten geeignet sind 9 Volt Blöcke mit geringer Selbstentladung.
Wie lange hat man Zeit um sich in Sicherheit zu bringen, bevor der Angreifer wieder aufwacht?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Dauer der Kampfunfähigkeit hängt von vielen Faktoren wie dem Gewicht, der Leitfähigkeit, der Schockdauer sowie der individuellen Reaktion des Täters ab. Von wenigen Sekunden bis ein paar Minuten ist alles drin. Tendenziell geht es aber um Sekunden.
Muss der Angreifer berührt werden?
Ja, das muss er zwingend. Auch über kurze Distanzen funktioniert das Schocken mit einem hier zugelassenen Gerät nicht. Um eine möglichst gute Wirkung erzielen zu können, sollte man sogar eine unbedeckte Hautstelle nehmen.
Hilft ein Elektroschocker auch beim Abwehren eines Hundes?
Ja, auch hier ist ein Einsatz denkbar. Allerdings funktionieren Pfeffersprays und Pfefferpistolen in einem solchen Fall besser.
Wie viel Geld sollte man ausgeben?
Ein gutes Modell bekommt man bereits ab ca. 60 Euro. Günstiger bekommt man nur No-Name-Geräte, die oft mit einer schlechten Qualität glänzen.
Sind Elektroschocker ungefährlich?
Wenn sie hier zugelassen sind, werden sie als „gesundheitlich unbedenklich“ eingestuft. Trotzdem kann es zu Verletzungen, anhaltenden Schäden sowie zum Tod kommen. Die Regel ist das aber natürlich nicht.
Worin unterscheiden sich Taser und Elektroschocker?
Der Unterschied liegt in der Form der Anwendung. Taser, sprich Elektroschockpistolen, können auf Distanz eingesetzt werden. Handelsübliche Elektroschocker hingegen sind reine Elektroimpulsgeräte und müssen zum Funktionieren den Angreifer zwingend berühren.
Welche Hersteller sind empfehlenswert?
Gute Erfahrungen haben wir mit den Produkten von PowerMax und Security Plus gemacht. Wovon wir auf jeden Fall abraten können, sind Schocker von No-Name-Herstellern.
Über Fabian Wüst 13 Artikel
Er gibt Selbstverteidigungsseminare, ist Berufswaffenträger und obendrein faszinieren ihn Elektroschocker seit zig Jahren. Daher schreibt er hier nicht nur mit vollem Elan die ganzen Artikel, sondern betreibt auch diese kleine Webseite. Sein Ziel ist es, dass du hier den zu dir und deinen Bedürfnissen passenden E-Schocker findest.