Welche Alternativen zum Elektroschocker gibt es?

Elektroschocker-Alternative

Nicht jeder entschließt sich am Ende des Tages dazu einen Stromschocker zu kaufen. Manch einem sind die Anschaffungskosten zu hoch, anderen wiederum sind die Nachteile zu gravierend.

Doch dann bleibt die Frage offen, welche Waffe sich noch als Selbstverteidigungsmittel eignet. In diesem Ratgeber erfährst du es.

Elektroschocker-Alternativen für jeden Geschmack:

Der Markt an Selbstverteidigungswaffen ist wirklich groß. Da kann man schnell mal den Überblick verlieren. Zudem ist die Rechtslage oft unklar und zu allem Überfluss findet man zu jeder Waffengattung fast nur positives.

So fällt einem die Auswahl mehr als schwer. Gerade Anfänger verzetteln sich hier schnell. Aus diesem Grund haben wir unseren Beitrag geschrieben. Fangen wir nun mit den Elektroschocker-Alternativen an.

Pfefferspraypistole – unsere Empfehlung:

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Ein handelsübliches Pfefferspray ist effektiv und einfach einzusetzen. Das gilt auch für die kleinen Pfefferpistolen. Diese schrecken außerdem Angreifer noch effektiv ab. Auch ist die Reichweite bedeutend besser. Manch ein Modell kann bis zu 7 m weit schießen.

Wer eine Alternative zum Stromschocker sucht, ist mit den Pistolen mehr als gut bedient. Zudem sind die Einsteigergeräte auch noch günstiger als Elektroschocker. In puncto „mögliche Verletzungen“ schneidet diese Waffe ebenso besser ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass langanhaltende Schäden oder gar schwere Verletzungen entstehen ist um ein Vielfaches geringer.

Sicherheitsschirm – verdeckte Bewaffnung:

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Wer sich verdeckt bewaffnen möchte, sollte sich dieses Produkt näher anschauen. Es lässt sich bei Bedarf ähnlich wie ein Schlagstock einsetzen. Zudem kann man die Spitze und den gebogenen Griff zur Abwehr eines Angreifers einsetzen.

Eine interessante Alternative zum Elektroschocker, die man aber in der Praxis nicht immer dabei haben wird. Schließlich regnet es nicht ständig und viele brauchen keinen Regenschirm als Gehstock. Zudem erfordert diese Waffe mehr Training als man meinen könnte.

Pfefferspray – der unterschätzte Klassiker:

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Wer auf der Suche nach einer günstigen Selbstverteidigungswaffe ist, sollte sich die kleinen Sprays näher anschauen. Wir empfehlen hier Modelle mit Pfeffergel oder auch Sprühstrahl. Beide Varianten können im Notfall auch gut in Gebäuden eingesetzt werden und eignen sich zur gezielten Abwehr.

Abstand solltest du von Nebel und Schaum nehmen. Solche Modelle sind überaus anfällig für Wind. Unter Umständen kann es so passieren, dass du dich selber pfefferst, anstatt den Angreifer.

Taschenalarm – oft reicht schon Krach:

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Gerade Kinder müssen sich oft verteidigen, dürfen und sollen aber keine Waffe mitführen. Hierfür bietet sich ein Schrillalarm an. Dieser kann aber auch von Erwachsenen eingesetzt werden.

Dieses Produkt basiert auf Aufmerksamkeit. Sobald der Sirenenton aktiviert wird, sollte jemand zur Hilfe eilen oder zumindest die Polizei informieren. Außerdem wird der Angreifer in der Regel vom Angriff ablassen.

Allerdings funktioniert so ein Taschenalarm nur zuverlässig mit einer Waffe. Denn nicht immer sind Personen anwesend, die zur Hilfe kommen können. Und außerdem lässt nicht jeder Angreifer bei Krach von einem ab. Trotzdem bekommt das günstige Gadget von uns eine Kaufempfehlung.

Selbstverteidigungskurs – einen E-Schocker hat man ja nicht immer dabei:

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Viele hätten jetzt noch eine fünfte Waffe erwartet, was ohne Probleme möglich wäre. Allerdings wollen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass man ja nicht immer bewaffnet durch die Gegend läuft. Einerseits aus Bequemlichkeit und, andererseits da man seine Waffe auch mal schlicht und einfach vergessen kann.

Um sich in so einer Situation gut verteidigen zu können, bedarf es ein paar Techniken. Diese lernt man in einem Selbstverteidigungskurs. Ebenso erhält man dort wichtige Tipps, wie man sich in einer gefährlichen Situation verbal behaupten kann. Schließlich suchen Täter Opfer und keine ebenbürtigen Kontrahenten.

Unser Fazit:

Es gibt nicht die perfekte Elektroschocker-Alternative. Unser persönlicher Favorit ist aber die Pefferspray-Pistole. Dicht gefolgt wird sie vom Selbstverteidigungskurs.

Schließlich ist man ja nicht in jeder Lebenslage immer bewaffnet unterwegs oder hat Zeit sich seinen Stromschocker zu greifen. Zudem schaden die Erfahrungen aus so einem Kurs nicht.

Für welche Waffe du dich am Ende entscheidest, musst du aber natürlich selber wissen. Diese Entscheidung können und wollen wir dir nicht abnehmen.

Über Fabian Wüst 13 Artikel
Er gibt Selbstverteidigungsseminare, ist Berufswaffenträger und obendrein faszinieren ihn Elektroschocker seit zig Jahren. Daher schreibt er hier nicht nur mit vollem Elan die ganzen Artikel, sondern betreibt auch diese kleine Webseite. Sein Ziel ist es, dass du hier den zu dir und deinen Bedürfnissen passenden E-Schocker findest.