Elektroschocker

Du möchtest dich vor Übergriffen oder Attacken schützen? Vielleicht einfach wieder unbesorgt im Dunkeln nach Hause gehen können? Dann bist du hier genau richtig! Finde bei uns den zu dir und deinen Bedürfnissen passenden Elektroschocker.

Damit dir das gelingt, gibt es bei uns Reviews, eine Bestseller-Liste sowie zahlreiche Tipps & Tricks. Des Weiteren haben wir noch eine umfangreiche Kaufberatung für dich. Bist du zudem noch auf der Suche nach Ratgebern zum Selbstschutz, dann schaue doch mal in unserem Blog vorbei.

Wie funktioniert ein Elektroschocker?

Diese Selbstverteidigungswaffe wird auch als E-Schocker oder Stromschocker bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine effiziente und einfach einzusetzende Waffe zur Selbstverteidigung. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man die kleinen Schocker in Waffengeschäften und diversen Online-Shops kaufen kann.

Das kleine Gadget erzeugt auf Knopfdruck eine elektrische Spannung zwischen den an der Spitze befindlichen Pins. Sobald die Kontakte den Körper des Angreifers berühren, fließt ein elektrischer Strom durch den Körper. Allerdings nur auf dem kürzesten Weg von einem zum anderen Kontakt.

Beim Einsatz gilt dieser Grundsatz: Umso länger der Angreifer geschockt wird, umso stärker sind die Nachwirkungen. Daher sollte der Einsatz gründlich überlegt werden und so kurz wie möglich dauern.

Bei der Verwendung kommt es in erster Linie zu einem Verkrampfen der Muskeln. Oft erkennt man dies an einem unkontrollierten Zittern. Zudem können an der Angriffsstelle noch Rötungen oder auch Verbrennungen auftreten. Auch eine elektrolytische Zersetzung des Blutes möglich.

Wie stark sind die in Deutschland zugelassenen Elektroschocker?

Wirkungsweise

Hier werden allerdings nur relativ schwache Geräte im Handel zugelassen. Daher sind solch schlimme Verletzungen eher selten. Es kann aber jederzeit zu Schwindelgefühlen, Erbrechen oder auch starken Nervenschmerzen kommen. Manchmal entwickeln Getroffene auch ein starkes Gefühl der Orientierungslosigkeit. Ein Einsatz sollte aufgrund dessen nicht leichtfertig geschehen.

Wie bereits gesagt, hängen die Auswirkungen von der Dauer des Stromschocks ab. Prinzipiell sind bis zu 10 Sekunden lange Schocks möglich. Diese kommen aber nur selten in der Praxis vor. Wir haben uns daher auf die 3 am häufigsten vorkommenden Zeitfenster und deren Wirkungsweise konzentriert:

1 - 2 sekündiger Einsatz:

Wird der Schocker so kurz eingesetzt, kommt es in der Regel zu einem eher leichten verkrampfen der Muskeln. Zudem verursacht der kurze Schlag Angst beim Angreifer. Dieser Zustand kann für die eigene Flucht genutzt werden. Es ist aber auch gut möglich, dass der Angreifer sofort zu einer erneuten Attacke ansetzt.

2 - 3 sekündige Anwendung:

Hier kann der Angreifer aufgrund der stärkeren Muskelkrämpfe zu Fall kommen und damit kampfunfähig sein. Zudem wird hier nicht nur ein Schreck, sondern eher eine seelische Erschütterung beim Angreifer entstehen. Beides ist die optimale Voraussetzung, um sich in Sicherheit zu bringen.

4 - 5 sekündiges Schocken:

Bei dieser Dauer kann es zu einem Verlust der Orientierung kommen. Zudem wird der Angreifer wegen den starken Muskelkrämpfen nicht nur zu Boden gehen, sondern dort vermutlich auch über einen längeren Zeitraum verweilen. Außerdem dauert der psychische Schock hier mehrere Minuten an. Die dadurch gewonnene Zeit kann nicht nur für eine erfolgreiche Flucht benutzt werden. Man hat auch genügend zeitliche Ressourcen, um Hilfe zu rufen.

Möglich wären noch Erbrechen sowie starke Nervenschmerzen beim Angreifer. Meist muss man hierfür aber die vollen 10 Sekunden Schockdauer ausschöpfen. Dann wären auch Rötungen im Rahmen des Möglichen. Verbrennungen hingegen werden aber so gut wie nie auftreten.

Ist ein Stromschocker legal?

Wie bei jeder Waffe, die man zur Selbstverteidigung einsetzen kann, gibt es auch hier in paar rechtliche Aspekte. Welche das sind, verrät dir der bekannte Online-Anwalt Christian Sölmecke in seinem ausführlichen Video.

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Das Wichtigste auf einen Blick: Du solltest beim Erwerb darauf achten, dass ein PTB-Prüfzeichen vorhanden ist. Besitzt der E-Schocker keines, solltest du am besten vom Kauf absehen. Des Weiteren musst du beim Shoppen nachweisen, dass du volljährig bist. Schließlich gehören solch gefährlichen Waffen nicht in Kinderhände.

Eine Elektroschocker-Pistole, die viele unter der Bezeichnung Taser kennen, darf hierzulande nicht von Privatpersonen benutzt werden. Solche Geräte fallen unter das Verbot von Distanz-Elektroimpulsgeräten. Eingesetzt werden sie zum Beispiel von speziellen Polizeieinheiten.

Preisbewusste Shopper greifen sehr häufig zu Viehtreibern, anstatt zu zugelassenen Elektroschockern. Das ist aber nicht besonders schlau. Zwar kosten Viehtreiber oft nicht mal die Hälfte eines E-Schockers, aber das fehlende PTB-Prüfzeichen ist eine große rechtliche Einschränkung im Bereich Selbstverteidigung. Zudem geben die Viehtreiber nur einen kurzen Stromschlag ab und können in puncto Handling absolut nicht überzeugen.

Sie haben meist keinen Sicherheitsmechanismus gegen versehentliches Auslösen, keinen Gürtelclip und auch keine Handschlaufe. Wir raten dringend vom Kauf ab. Allerdings haben wir einen Viehtreiber getestet, der optisch und auch vom Handling sehr nah an normale E-Schocker herankommt. Hier findest du unsere Review.

Was spricht für und was gegen die E-Schocker?

Jede Waffe hat ihre Vor- als auch Nachteile. Da uns Transparenz wichtig ist, möchten wir dir diese auch nicht vorenthalten. Elektroschocker sind aufgrund vieler Aspekte eine umstrittene Waffe zur Selbstverteidigung. Doch vergleiche am besten selber:

Pro:

  • abschreckende Wirkung
  • Angreifer kann außer Gefecht gesetzt werden.

Contra:

  • Anwendung nur bei direktem Kontakt möglich.
  • Kann nur gegen eine Person eingesetzt werden.

Sollten dich diese Nachteile stark verunsichert haben und du zweifelst an deiner Entscheidung einen E-Schocker zu erwerben, dann können wir dir als Alternative Pfefferspraypistolen ans Herz legen. Diese funktionieren auch ohne direkten Kontakt zum Gegenüber, sind einfach zu bedienen und schrecken potenzielle Angreifer genauso gut ab.

Mit ihnen kannst du sogar bis zu 5 Meter Abstand beim Abfeuern einhalten. Der Angreifer kommt also nicht einmal in deine Nähe. Zudem sind die kleinen Pfefferpistolen auch noch günstiger und funktionieren immer. Eine (leere) Batterie brauchen sie nämlich nicht.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Kaufberatung

Wer sich in einer Notlage auf seine Selbstverteidigungswaffe verlassen möchte, sollte beim Kauf auf ein paar grundlegende Dinge schauen. Dazu gehört unter anderem die Leistung. Diese sollte nicht unterhalb von 200.000 Volt liegen.

Da einem der Angreifer den E-Schocker in einem unaufmerksamen Moment entreißen und gegen einen einsetzen kann, gilt es sich hier gegenzuschützen. Aufgrund dessen sollte das Modell deiner Wahl über eine Handschlaufe samt Sicherheitsstift verfügen.

So funktioniert der Stromschocker erst wieder, wenn du die Schlaufe samt Sicherungspin in das Gerät steckst. Ein Angreifer kann dich also nicht unter Strom setzen. Gerade für Frauen und ältere Menschen ein Must-Have-Feature.

Eine Waffe sollte man immer schnell griffbereit haben. Hierfür bietet sich das Führen am Gürtel an. Damit dies auch funktioniert, sollte der Elektroschocker über einen Gürtelclip verfügen. Am besten natürlich aus Metall. Kunststoff-Clips sind nämlich alles andere als langlebig.

Preislich sollte man sich im Bereich von 50 bis 80 Euro bewegen. Günstigere Modelle sind oft von schlechter Qualität und verfügen zudem meist nicht über ein PTB-Prüfzeichen. Teurer als 80 Euro muss es in der Regel auch nicht sein.

Hast du nun alle Eigenschaften deines Wunschprodukts angesehen und anhand deiner Wünsche die Auswahl getroffen, musst du nur noch die Qualität prüfen. Hierfür bieten sich unsere Reviews an. Alternativ schadet auch ein Blick in Foren oder natürlich die Kundenbewertungen nicht.

Kleiner Zubehör-Tipp:
Sollte dein Wunschprodukt keinen Gürtelclip haben, dann werfe doch einfach mal einen Blick auf die angebotenen Gürtel-Holster. Diese verfügen über eine Sicherungslasche gegen gewaltsames Entreißen und einem Druckknopf für einen schnellen Zugriff.

Außerdem kümmern sich die meisten Holster noch um deine Sicherheit. Dank der integrierten Schutzvorrichtung für die Kontakte, kannst du dich nicht aus Versehen selber schocken. Ein Holster ist also ein praktisches Zubehör.

Wo sollte man kaufen?

Nachdem du dein Wunschprodukt gefunden hast, bleibt nur noch die Frage nach dem passenden Händler übrig. Die Auswahl ist hier ziemlich groß. Vor Ort kannst du deinen Schocker in der Regel bei vielen Waffenhändlern und Outdoor-Läden erwerben. Leider ist die Auswahl hier sehr gering, was auch die gute Beratung durch ein versierten Verkäufer nicht wettmachen kann.

Online ist die Auswahl noch um Einiges größer. Diverse Shops sowie der Versandriese Amazon und die Auktionsplattform Ebay buhlen um die Kunden. Gegen keine der 3 Online-Varianten kann man etwas Negatives sagen. Überall gilt es darauf zu achten, dass das Produkt deiner Wahl über ein PTB-Prüfzeichen verfügt. Diesen Hinweis findest du entweder in der Produktbeschreibung oder das Prüfsiegel lässt sich auf den Produktfotos erkennen.

Hast du noch offene Fragen?

Elektroschocker-FAQ

Immer wieder erhalten wir interessante Fragen via Mail. Damit nicht nur der Fragende, sondern auch du von unserer Antwort profitierst, gibt es hier ein FAQ. Darin beantworten wir die wichtigsten und uns am häufigsten gestellten Fragen in Kurzform:

Wie werden E-Schocker eingesetzt?

Die Anwendung ist relativ einfach. Man schockt den Angreifer am Körper. Bevorzugt sollte man hierfür eine von Kleidung unbedeckte Stelle nehmen. Als Universalziel bietet sich hier der Hals an. Alternativ kann auch auf den Oberkörper, die Hüfte sowie das Schultergelenk ausweichen.

Kann man Elektroschocker legal kaufen?

Prinzipiell ist der Erwerb eines Elektroschockers ab 18 Jahren legal. Beim Führen unter anderen Dingen gibt es allerdings rechtliche Einschränkungen. Weiterführende Informationen zum gültigen Waffengesetz findest du hier.

Sind Taser in Deutschland illegal?

Ja, sie fallen unter das Verbot von Distanz-Elektroimpulsgeräten und sind damit illegal. Verwendet werden sie zum Beispiel von speziellen Einheiten der Polizei.

Sind Stromschocker wirklich gesundheitlich unbedenklich oder doch eher gefährlich?

E-Schocker mit PTB-Prüfzeichen werden zwar als „gesundheitlich unbedenklich“ eingestuft. Das bedeutet aber nicht, dass man bei der Anwendung niemanden schwer verletzen oder gar töten kann. Beim Einsatz ist mindestens mit schweren Schmerzen beim Angreifer zu rechnen.

Worin liegt der Unterschied zwischen Tasern und E-Schockern?

Taser sind Distanz-Elektroimpulgeräte, wohin gegen E-Schocker nur Elektroimpulsgeräte sind. Der Unterschied liegt also am Wörtchen Distanz. Bei einem Stromschocker benötigt man immer den direkten Kontakt zum Angreifer. Bei einem Taser ist dem nicht so. Hier werden schließlich 2 kleine Häkchen samt Stromleitung verschossen.

Die Antwort auf deine Frage ist hier nicht enthalten? Dann schreibe uns doch eine kurze E-Mail. Wir helfen dir gerne weiter! Suchst du mehr Informationen zum Thema Selbstverteidigung, wirst du dort fündig.